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Ueberdies haben die Adeligen mehr Mittel, ihren Un-tergebenen mit Geld, und den schwachen Compagnien mirVolk zu helfen, als ein Bauer, der über den Edelmann ge-setzt ist. Auch würden die Bauern viel;u hoffärtig, wennman sie also stracks zu Herren machte denn man sagt :
Es ist kein Schwert, das schärfer schiert,
Als wenn ein Bauer zum Herren wird.
Hätten die Bauern durch langehergcbraäite löblicheGewohnheit die Kriegs- und andere Acmtcr in Besitz, wieder Adel, so würden sic sicherlich so bald keinen Edelmanneinkommcn lassen. Zudem, obschon man euch Soldatenvon Glück — wie ihr genannt werdet — oft gern bclfcnwollte, daß ihr zu Hähern Ehren erhoben würdet, so seid ihrdoch alsdann gemeiniglich schon so abgelebt, wenn man eucherprobt hat und eines Bessern würdig schätzt, daß man Be-denken tragen muß, euch zu befördern; denn da ist die Hitzeder Jugend verloschen und ihr denket nur schlechtweg dahin,wie ihr eure» kranken Leibern, die durch viele ausgcstandeneWiderwärtigkeiten ausgcmergclt und zu Kriegsdiensten we-nig mehr nütze sind, gütlich thun und dieselben wohl pfle-ge» mögt, Gott gebe, wer dann noch fechte und Ehre cin-lcgc; hingegen aber ist ein junger Hund zum Jagen vielfreudiger als ei» alter Löwe."
Der Feldwebel antwortete: „Welcher Narr wollte danndiene» und sich in augenscheinliche Todesgefahr bege-ben, wenn er nicbt hoffen darf, durch sein Woblver-balten befördert und also für seine getreuen Dienste be-lohnt zu werden? Der Teufel hole solchen Krieg! Aufdiese Weise gilt es gleich viel, ob sich Einer wohl hält oder