60
schließen, was sie mit de» Bauern weiter anfangcn wollten,wenn sie diese saubere Arbeit wurden verrichtet haben.Hierauf schritten sic zur Sache; aber die Bauern waren sohalsstarrig, daß sie weder durch Verheißungen, sie mir demLeben davon zu lassen, noch durch irgend welche Marternhierzu gezwungen werden konnten. Einer führte den fünf-ten Bauer, der nickt war geleckt worden, etwas bei Seite,und sagte zu ihm: „ Wenn du Gott und alle seine Heiligenvcrläugncn willst, so werde ich dich laufen lassen, wohin dubegehrst." Hierauf antwortete der Dauer: Er hätte seinLebtage nichts auf die Heiligen gehalten, und auch bishernoch geringe Kundschaft mit Gott selbst gehabt; er schwurauch darauf feierlichst: daß er Gott nicht kenne und keinenThcil an seinem Reiche zu haben begehre. Hierauf jagteihm der Soldat eine Kugel an die Stirne, welche aber soviel Erfolg hatte, als wenn sie an einen stählernen Berggegangen wäre; dann zuckte er seine Plante und sagte : „Holla,bist du der Haar? Ich habe versprochen, dich laufen zulassen, wohin du begehrst; siche, so schicke ich dich nun inshöllische Reich, wenn du nicht in den Himmel nullst." Da-mit spaltete er ihm den Kopf bis auf die Zähne von einan-der , und als der Bauer todt hinficl, fügte der Soldat nochhinzu: „So muß man sich rächen und diese losen Schelmezeitlich und ewig strafen."
Indessen hatten die andern Soldaten die übrigen vierBauern, die geleckt worden waren, auch unter den Händen.Sie banden dieselben über einen umgcfallcncn Baum mitHänden und Füßen zusammen, so artlich, daß sic — mitEhren zu vermelden — den Hintern in die Höhe kehrten,und nachdem sie ihnen die Hosen abgezogen, nahmen sic