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cr sie selbst ausgcübt und cs ihm dabei nicht mißlungen ist:denn nachdem cr sich selbst erkannt, hat cr nicht allein bcheGesellschaften, sondern auch die ganze Welt geflohen, undist auch in solchem Vorsätze bis an das Ende verharrt, anwelchem ohne Zweifel die Seligkeit hängt, welcher Gestalta-bcr, folgt hernach.
Nachdem er mir nun obige Stücke vorgehalten, hat ermit seiner Reuthauc angefangen, sein eigenes Grab zumachen. Ich half, so gut ich konnte, wie er mir befahl,und bildete mir doch dasjenige nicht ein, worauf cs angesehenwar. Indessen sagte cr: „ Mein liekcr und wahrer einzigerSohn! — denn ich habe sonst .'eine Kreatur als dich zuEhren unseres Schöpfers erzeugt — wenn meine Seele anihren Ort gegangen ist, sd leiste meinem Leibe deine Schul-digkeit und die letzte Ehre, und scharre mich mit derselbenErde wieder zu, die wir jetzt aus dieser Grube gegrabenhaben. Darauf nahm er mich in seine Arme und drücktemich küssend viel Harrer an seine Brust, als ich glaubte, daßeinem Manne, wie cr zu sein schic», hätte möglich seinkönnen. „Liebes Kind!" sagte er, „ich befehle dich inGottes Schutz, und sterbe um desto fröhlicher, weil ich hoffe,cr werde dich in denselben aufnehmcn." Ich hingegenkonnte nichts Anderes als klagen und heulen. Ich hingmich an seine Ketten, die cr am Halse trug, und vermeinteihn damit zu halte», damit er mir nicht entgehe» sollte.Er aber sagte: „Mein Sohn, laß mich, damit ich sehe,ob mir das Grab lang genug sei." Er legte demnach dieKetten sammt dem Oberrock ab, und begab sich in dasGrab, gleichsam wie Einer, der sich sonst schlafen legen will,indem cr sprach: „ Ach, großer Gott! nun nimm wieder
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