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mit alle» heiligen Auscrwähltcn gewürdigt werdest, dasAngesicht Gottes in jenem Leben ewiglich anzuschaucn."
Diese Worte setzten meine Augen in's Wasser, wiehicbevor des Feindes Erfindung die Stadt Villingen; dennsic waren mir so unerträglich, daß ich sie nicht ertragenkonnte; doch sagte ich: „Hcrzliebster Vater! willst du
mich denn allein in diesem wilden Walde verlassen? solldenn....?" mehr vermochte ich nicht hcrauszubringen,denn meines Herzens Qual ward aus überflüssiger Liebe,die ich zu meinem getreuen Vater trng, also heftig, daß ichgleichsam wie todt zu seinen Füßen niedcrsank. Er hinge-gen richtete mich wieder auf, tröstete mich, so gut cs Zeitund Gelegenheit zulicß, und verwies mir gleichsam fragendmeinen Fehler: ob ich nämlich der Ordnung des Allerhöch-sten widerstreben wollte? „Weißt dn nicht," sagte er weiter,„daß solches weder Himmel noch Hölle zu thun vermögen?Nicht also, mein Sohn! was unterstehst du dich, meinemschwachen Leibe, welcher schon an und für sich selbst nachder Ruhe begierig ist, aufznbürden! Vermeinst du, mich zunöthigcn, länger in diesem Jammcrthalc zu leben? Achnein, mein Sohn! laß mich fahren, sintemal du mich ohne-dies weder mit Heule» noch viel weniger mit meinem Willenlänger in diesem Elende zn verharren wirst zwingen können,indem ich durch Gottes ausdrücklichen Willen ans demselbengefordert werde, und diesem göttlichen Befehle mit allenFreuden nachzukommcn, bereite ich mich jetzt vor. Anstattdein unnützes Geschrei zu erheben, folge meinen letzten Wor-ten, welche sind: daß du dich je länger je mehr selbst er-kennen sollst. Und wenn du gleich so alt als Methusalemwürdest, so laß solche Uebung nicht aus dem Herzen; denn
Volksroman. !. .