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Man behielt den Gedanken der Gottheit bei,kleidete ihn aber in diesen vernünftigern Grund-saz um, daß der weiseste Schöpfer jedem vernünf-tigen Geschöpfe seinen Theil Kräfte zum ausbildenund bearbeiten zugemessen habe; und suchte nundie Fakta in der Kultur selbst auf.
So öfnete sich dann der Stufenwez von,kindischen zum jugendlichen, von diesem zummännlichen Zeitalter von selbst. Man brachtedie Verschiedenheit der Grade unter die jede»!Zeitalter angemessenen Umstände; und so lernteman auch das Licht vom Schatten, und dieDämmerung vom vollen Tage unterscheiden.
Nie wird der Geschichtschreiber seinen Hel-den auf den rechten Posten sezzen, und seine Tha-ten im wahren Lichte darstellen, wenn er diesenGang der Entwiklung vernachläßigt; nie wirdder Philosoph die Triebfedern des menschliche»Herzens in ihren eigenen Wirkungen kennen ler-nen, wenn er sie nicht von diesem Standpunkteüus Schritt vor Schritt verfolgt; nie wird derTheolog seinen Demonstrazionen ein überzeugen-des