Druckschrift 
Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
Seite
37
Einzelbild herunterladen
 

Z7

des nöthig haben. Und das betraft denn dendurch Offenbarung unerschütterlich befestigtenWillen, seinen Gesezzen gemäß zu handeln.

Ick) gehe auch da den kürzesten Weg, dieUnkosten auf alle mögliche Art zu ersparen.Die Vernunft suchte steh immer durch die dunkelnBruchgänge durchzuarbeiten. Dies dauerte frei-lich Jahrhunderte hindurch, ihrem Zwekke all-mählich näher zu kommen; allein das mußteauch so seyn, wenn ste das Wohlthätige derreichsten Ausbeute im vollen Maße empfindensollte. Ihr ging es grade so, wie mir mit derkantischen Philosophie, nur den länger» undkürzern Zeitraum abgerechnet. Man schwaztelange von dem Dinge, man zankte sich auchwohl mehrmal bald über diesen, bald über jenenStein; aber das Zanken wekte doch auch denTrieb zum wettern Nachdenken, und das Be-dürfniß tiefer zu graben, wuchs mit jedem Jahr-hunderte. Bei dem Entschlüsse, die gefundene»Materialien nun zu verarbeiten, kamen wiedermancherlei Modelle zum Vorscheine, deren gemei-niglich eines immer lächerlicher als das andereC z war.