ich werde mich von keinem pathologischen Mo-ralisten überschreien lassen, wenn er mir seinLieblingssystem von Glükseligkeitslehre, von sei-neu moralischen Gefühlen, von Anstreben nachBefriedigung u. d. g. in der gewöhnlichen Kadenzvorpredigen will. Ich werde immer mit einemgelassenemIa antworten, wenn sie mit den Ge-sezzen der praktischen Vernunft nicht in Wider-spruch stehen, wenn sie als abgeleitete Folgen,nicht als oberster Grnndsaz gelten sollen. JedeNeigung hat nur sinnliche Befriedigung im Ver-hältnisse zur Lust oder Unlust zum Gegenstände,und ladet mit einem zweideutigen, „wennS ge-fällig ist," ihre Verehrer ein; da hingegen dieVernunft als oberste Gebieterin der Sinnlichkeitselbst nur Sittlichkeit zumZwekke hat, und sprichtgrade zu in der allgemein gültigen Form Rech-tens ihr feierliches „du sollst". Alle Glük-seligkeitSlehre kann also nur bedingt angenommenwerden, in sofern ste nämlich mit dem Zwekkeder Sittlichkeit in harmouirender Verbindungsteht, weil dieser selbst in der Natur der Ver-nunft seinen eigenen Grund hat. Ich kannalso ganz sicher folgende Säzze zum Ziele meinerC s Trieb-
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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
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