was er davon hielt, wenn fein Kammerade gegenLeu ihm so lange aussäßigen Korporal endlich inder Hizze den Säbel zog, und sich bei guter Ge-legenheit zu rächen suchte? - „Er hat sehrgefehlt, wird er antworten: denn wcnns jederso machen wollte, wie lang würde die so nöthige- und wohlthätige Subordinazion beibehalten wer-den?" — Man frage den rohesien Baueroder Gärtner, der gewöhnt ist, seines Nachbars> Furchen jährlich sich zuzupflügen: „Würdest dugleichgültig seyn, wenn dein Nachbar die näm-liche Maxime brauchte, dich zu betrügen?" —Er würde gewiß die Ausnahme nur für sichwollen gelten lassen ; nie würde er sich entschlies-sen können, zu wollen, daß seine Handlungzum allgemeinen Gcsezze erhoben würde. —Der eigennüzzige Sohn kennt die schwache Seiteseines nachgiebigen Vaters; er weiß ihm durchSchmeicheleien beizukommen, oder durch Grob-heit ihn zu demüthigen, wenn es sein Vortheilerfordert. Wird er aber zugeben wollen, daßseine übrigen Geschwister nach eben diesen Grund-säzzen handeln müßten? — In der Antwortjrigt sichs immer, baß sie die Maximen desC Han-
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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
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