eines durch Gnmdsazze der Moral vorbereiteten, Idurch Offenbarung unerschütterlich befestigten IWillens, seinen hieraus entsprungenen Gesezzcngemäß zu handeln. Das Bestreben bezieht sichauf die innere Thatkraft des praktischen Willens,seine guten Gesinnungen durch Handlungen wirk-lich zu machen. Man sieht daraus, daß ich Re-ligion auf Moral gebaut zum Gegenstand hsbe,Und da fragt sichs nun wieder: „Haben beideeinerlei Urquelle, die mit jener der praktischenVernunft verbunden ist?"
Der in dem vorigen Abschnitte bemerkte Un-terschied zwischen materiellen und formellen Ze-stimmungsgründen zu vernünftigen Handlungenwird die Schwierigkeit auch hier leicht heben.Nur jene Handlungen sind im strengen Verständereine, gute, tugendhafte Handlungen, welchenicht aus einer sinnlichen (pathologischen) An-näherung zum Objekte, sondern aus der Fmi,des an sich selbst unbedingt guten gesezgebenden ^Willens entspringen, oder welche die Verminstgebietet, nicht weil wir etwas andersdafür haben wollsrr, sondern weil es so
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