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in der Ueberschrift) ein vortreffliches Gedicht daraushätte werden können.
Wir sehen dies gleich an der Romanze: die Kuhoder Frau Magdalis, durch ein Beispiel bestätigt. DerInhalt ist hier ebenfalls eine edle Handlung, und zwarvon geringerem Belange, eine bloße Handlung derMildthätigkeit. Allein der Nachdruck ist auch gar nichtauf sie gelegt: sie kommt erst ganz am Ende zum Vor-schein, nicht während sie geschieht, sondern schon ge-schehen: und wir werden zuerst auf die überraschendeund sinnreiche Art gelenkt, womit die Wohlthat erwie-sen worden ist. Die Nachrede, womit der Dichter siebegleitet, ist schmucklos, und enthält nur das Nöthige,um die Geschichte als wahr zu beurkunden. Vorn führter uns mit der naivsten Wahrheit in die Beschränktheiteiner Glückslage hinein, wo der Verlust einer Kuh zumgroßen und unüberwindlichen Leiden wird. Daß diearme Wittwe bei dem Brüllen im Stalle sich vor einembösen Geiste ängstigt, giebt der Sache etwas wunder-bares, und ist doch eben so natürlich, als ihre verdop-pelte Freude beim Anblick der Kuh rührend. Es istalles aus dem Stoffe gemacht, was daraus werdenkonnte, ohne Prunk und Künstelei; das Ganze ist durch-aus liebenswürdig und gemüthlich.
Des Pfarrers Tochter von Taubenhainwird unfehlbar jedes empfängliche Herz erschüttern, aberleider mit peinigenden Gefühlen, gegen die nur derbeNerven gestählt seyn möchten.
Das Gedicht hat eine moralische Tendenz, in demSinne wie unsere bürgerlichen Familiengcmälde: und