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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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ist im Original einfach, und lose gehalten; im Deutschensind die Verse genau abgemessen, die Strophe ist com-ponirter, und hat den verstärkten Reiz eines Reims amSchluß jeder Zeile, und zwar in der letzten Hälfte un-mittelbar auf einander folgender Reime erhalten. Sowird schon durch den Klang die raschere Bewegung,die rüstigere Leidenschaft angekündigt, die Bürger beiseiner Umarbeitung bezweckte. Dort steht der Ritter amGartenzaun, er verlangt von seiner Geliebten zu hören,und eilt dem Boten entgegen; hier wird er von einerAhndung umhergetrieben, welche die bald darauf kom-mende üble Botschaft vorbereiten soll, und wobei er sichin der That etwas ungebehrdig nimmt; ehe noch dieBotin ihren Mund öffnet, schrickt er zusammen. Vonseinem Schreck und Betäubung bei der Nachricht selbstwird dort nicht eine Sylbe erwähnt, hier lesen wir eineriesenhafte Beschreibung davon. Dort hat der Vatermit Einem Wort gedroht, seine Tochter umzubringen,wenn sie sich nicht zu dem für sie ausgewählten Gemahlebequemt; hier häuft er ausführlich alle Greuel: er willdie Tochter „tief ins Burgverließ stecken, wo Molch undUnke nistet, nicht rasten, bis er ihrem Geliebten dasHerz ausgerissen hat, und ihr das nachschmeißen." Dortwill der Ritter sie befreien oder sterben, hier prahlt erim voraus, er wolle sie Riesen gegen Hieb und Stichabgewinncn. Diese Vergleichung ließe sich auch im fol-genden durch alle Züge, ja bis in die kleinsten Bestand-theile jedes Auges hinein verfolgen, und man wird über-all dasselbe Verhältnis finden. Wenn es heißt, als dasFräulein aus dem Fenster gestiegen ist: