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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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so seyn Sie mit ihren Christerbaulichen Nachrichtennicht sparsam, und zupfen Sie zwischendurch an demMädchen selbst ein wenig. Ich glaube schon Ihr letzterBrief hat der Krise den Ausschlag zur Genesung gege-ben. Trotzig sprach ich zum Fieber: Fort mit dir.

Noch sollst du mir die Lust an dem originellsten allerOriginalromane nicht verderben! Als es diesen Ernstwahrnahm, zog es gleich gelindere Saiten auf, undnun kann ich schon wieder, wie Sie sehen, ein wenignarriren. Hören Sie liebe Frau, an dem Tage, da icheinmal ein hübsches wohlgetroffenes Bild von Elisen,und sonst erhalten werde, was sich dazu schickt- ver-spreche ich Ihnen ein Gedicht für Ihre Monatsschriftzu singen, dergleichen in ganz Schwaben noch nicht ver-nommen seyn soll.-Doch Possen bei Seite!

Ihr Brief, theuerste Frau, trägt so sichtbar das Ge-präge der unbefangensten Redlichkeit, daß mein HerzSie inm'gst dafür verehren, daß es Ihnen den lebhaf-testen Dank sagen muß. Ich erkenne, daß ich an keinebessere Rathgeberinn und Leiterinn, als Sie, gerathenkonnte. Aufrichtig muß ich Ihnen gestehen, das Mäd-chen spukt mir von Tag zu Tage mehr im Herzen? Nein, das wäre wohl für jetzt noch zu übertriebenaber in der Phantasie spukt es mir gewaltig herum.Sie glauben nicht, was für allerliebste Schöpfungendiese Tag und Nacht dem sehnenden Herzen vorgaukelt,und wie süß sie ihm dabei nach dem Munde zu schwatzenweiß. Redete die alte kalte Matrone Vernunft nichtbisweilen dazwischen:Es ist ja nur Theaterspiel, wasdu vor dir siehst!" so wäre es kein Wunder, wenn das