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sondern lediglich an die wackern Weiber meiner Be-kanntschaft mit dieser Angelegenheit gewendet. Ich willdoch Wundershalber sehen, ob ich überall so viele gelte,als bei dem muntern und zärtlichen Schwabenmädchen. —
Ach, das Schwabenmädchen! Beinahe hat es michdurch seine ganz außerordentliche Schmeichelei erschreckt,wiewohl freilich auf eine nicht unbehagliche Weise.Wahrlich, einen solchen Glauben hat wohl noch keinPoet in Israel gefunden. Ich kann gar nicht leugnen,ich möchte das Mädchen namentlich und näher kennen.Ist es von Ihrer Bekanntschaft *), so begehen Sieimmer eine kleine Verrätherei, und fürchten Siedavon nicht den mindesten Mißbrauch. Ichwill auch dann dem Schwabenmädchen zuverlässig undso antworten, daß es wohl sehen soll, man lasse sichfür seine Verse von den wackern Mädchen sehr gern einwenig lieb haben. —
Wenn ich nicht sehr irre, so habe ich die Ehre,Ihren Herrn Gemahl persönlich zu kennen. Ist ernicht vor fast 5 Jahren einmal in Göttingen, undselbst bei mir gewesen? Jener schätzbare Mann, denich damals sah, welcher auch Ehrmann hieß und aus
*) Nachdem das Gedicht bereits Bürgern übersandt wordenWar, durste Theophil Ehrmann bestimmt glauben, daß die inStuttgart lebende, jedoch ihm wie seiner Gattinn bis dahingänzlich unbekannte, Madem. Elise Hahn, Tochter der ver-wittweten Titnlar-Erpcditionsräthin H. die Dichterin sei. S.Th. Ehrmanns Einleitung in die von ihm herausgegebenenBriefe. D. H.