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Weiber um die Beförderung desselben anzusprechen»Ich bin in Stunden der Anfechtung bisweilen eitelgenug, mir einzubilden, als ob ich zarten weiblichenOhren und Herzen mein lebelang süßes genug vorgesagtund vorgesungen hätte, um Weiberhuld auf eine solcheProbe setzen zu dürfen. Außer den öffentlichen Blät-tern habe ich mich daher an keinen einzigen Mann,
Hab' ich und offnen Sinn.
Ich bin nicht arm, doch auch nicht reich,
Mein Stand ist meinen Gütern gleich.
Sieh wer ich bin! —
In St.s Mitte leben wir,
Aus St.s Mitte schreib ich Dir,
Du lieber, goldner Mann!
Man sagt, Du sollst ein Wittwer seyn;
Kömmt Dir die Lust zum Freien ein,
So komm heran!
Denn kämen tausend Freier her,
Und trügen Säcke Goldes schwer,
Und Bürger zeigte sich:
So gäb' ich fittsam ihm die Hand,
Und tauschte mit dem Vaterland,
Geliebter, Dich!
Drum kömmt Dir 'mal das Freien ein,
So laß 's ein Schwabenmädchen seyn,
Und wähle immer mich!
Mit ächter Schwaben-RedlichkeitUnd deutschem Sinn und OffenheitLiebt ferner Dich . . .
Die Verfasserin».
. . V . . D. H»