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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
263
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Lässet ohne Neid entbehren.

Was der Kaiser geben mag.

Ehre lacht nicht halb so hold,

Als der Minne Freudensold!

Ich danke Ihnen demohnerachtet recht herzlichst,mein theuerster Gönner, für Ihren edlen Eifer, michglücklich zu machen. Ist es möglich, so wenden Sie,durch Ihre vollwichlige Empfehlung, die Stelle bei Sr.Excellenz, dem Herrn Geheimen Rath v. Asseburg, einemBruder derjenigen zu, mit welcher ich mich zu verlobenim Begriff bin. Er ist der Sohn des Herrn AmtmannLeonhart zu Niedeck hiesiger Nachbarschaft, ist jetzt 23Jahre alt und hat seine Studien als Jurist seil kurzem, nacheinem vierjährigen Ourrieulo, geendigt. Ohne partei-isch zu seyn, kann ich versichern, daß er ein liebens-würdiger junger Mann von dem besten Charakter undfeiner Lebensart ist. Es mangelt ihm so wenig an ju-ristischen Kenntnissen, als andern Wissenschaften undSprachen. Wenn Sie, theuerster Gönner, diesen mei-nen künftigen Bruder statt meiner durch Ihr vielgeltcn-des Fürwort beförderten, so würde dies so gut seyn,als ob ich selbst es wäre. Die Bedingung, in zwei Jah-ren noch nicht zu heirathen, kann er besser als ich erfüllen»Die Zeit mangelt mir jetzt, ein Mehreres hinzuzu-fügen, als daß ich mit beständiger Verehrung undDankbarkeit beharre

Dero

aufrichtig gehorsamster_ Bürger.