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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
250
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S50

Str. 15. Lies: Herzlichster! erst herein ge-schwind! — Herzliebster, zu erwärmen.

Str. 17. Komm, komm! rc. Lies: Herzlieb-chen, komm, der Mond scheint hell rc. Das:Wir und die Tobten rc. tadeln Sie, däucht mir,mit Unrecht. Denn es soll eine Zweideutigkeit seyn.Das Mädchen muß denken, daß wir und die Tobtenzweierlei sind. Sie versteht es so: Wir reiten schnell,wie die Tobten. Zugleich liegt mystisch in demWir und die Tobten, daß der, welcher es sagt,ein Todter selbst mit ist. Das Hurrah! kann hierdurchaus noch nicht stehn. Bevor sie nicht wirklich schonim vollen Reiten sind, hat dieser Ausruf keine Statt.Ueber dies sagt der Geist hier eine Persuasion, näm-lich: O ja, wir wollen schon noch hinkom-

men, denn der Mond scheint hell, und wirreiten schnell, wie die Tobten. Heißt es hiergleich Hurrah! so sagt er ja beinahe offenbar, ich binein Todter, und reite schnell. Das muß abernicht! Beherzigen Sie dies.

Str. 19. Statt: Und Liebchen, lies: Herz-liebchen schürzte rc. — Weil Sie doch das Haho!nicht leiden mögen, ob ich schon hier den Fuhrmanns-ruf nicht, sondern einen Reiterruf höre, so lesen Siein dieser Strophe: Und als sie saßen, hop hop!hop! Ging's fort rc. *). Was ich aber mit den

*) So steht's im Almanach. Später brachte der Dichterein neues Getön hinein: Und hnrre hurre, hop hop hop!

V.