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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
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einer uralten Ballade ausgestört. Schade nur, daß ichan den Text der Ballade selbst nicht gelangen kann *)!Leben Sie wohl und grüßen Sie die Brüder!

Bürger.

N, S. Diese beiden Stückchen können Sie, HerrRepräsentant, in der Bundesversammlung vorlesen.

2 .

Gelliehausen, den Wsten April 1773.

Hier, lieber Repräsentant, empfangen Sie eine Ro-manze, oder wenn Sie lieber wollen, eine Ballade **).Sie kommt frisch aus der Werkstatt, und gefällt mirbis jetzt meistentheils noch so ziemlich. Es kommt nachund nach wieder mit mir in den Gang. Mein Köcherist noch voll von goldenen Pfeilen. O Himmel! wärich jetzt noch unter euch in Güttingen! Ich wollt' euch

Die Geschichte der Lcnore hatte Bürger von einemHausmädchen erzählen gehört. Die Erzählerinn, die er in derFolge Christinenennt, wußte aus dem alten Liede nur die Verse:Der Mond, der scheint so Helle,

Die Todten reiten schnelle.

Und die Worte des Gesprächs: „Graut Liebchen auch?" —„Wie sollte mir grauen? Ich bin ja bei dir." — Wir habendem Liede in allen Gegenden von Deutschland umsonst nachge-forscht. Was man im Wunderhorn dafür ausgibt, scheintnicht älter, als die Pfarrerstochter von Taubenhain,die aus der Bürgerischen verdorben ist, und ein Paar Liedernach Höltp und Overbeck. Sprache und Versbau ist mo-dern. V.

**) Es war der Raubgraf. Bürger stand an, ob er Bal-lade die scherzhafte, und Romanze die rührende Erzählung desVolksliedes nennen sollte; oder umgekehrt. Bote ricth zudemLetzteren. V.