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Schulden damit getilgt werden können. Wenn aberauch dies geschehen ist, so wird wenig oder nichts übrigbleiben. Ich hatte ein ganz artiges Vermögen. Alleinbei einer sehr wenig einbringenden Beamtenstelle aufdem Lande, wobei ich gleichwohl ziemlich viel Auswandmachen mußte, und bei einer unglücklichen Pachtung,ist mein Vermögen darauf gegangen. Auch war meineerste Frau eine eben so nachlässige Haushälterinn, alsich selbst. Schon vor fünf Jahren habe ich, durch un-säglichen Verdruß genöthigt, jene Beamtenstelle nieder-gelegt, und seitdem, freilich eben nicht im Ueberflusse,aber doch auch nicht in allzu drückendem Mangel, vonmeinem Kopfe gelebt. Ich bin nun zwar in diesenJahren nicht weiter zurück, aber doch auch nicht vor-wärts gekommen. Der Tod eines mir abgeneigten an-gesehenen Mannes, der in verwichenem Frühjahr sich:ereignete, hat verursachet, daß ich endlich hier als Pro-fessor angestellet worden bin. Wäre dies, wie billig,eher geschehen: so befände ich mich wohl schon wiederin gedeihlichen Umständen. So aber eröffnet sich mirerst jetzt eine bessere Aussicht. Ich bekomme zwar noch,kein Gehalt, und muß vielleicht noch ein Paar Jahredarauf warten; jedoch läßt sich hier durch Collegien-Lc-sen ein Ziemliches erwerben, und ich schmeichle mir,auf dem Wege zum Beisalle zu seyn. Ich kann als-dann, wenn ich auch gleich noch keinen Heller fixesGehalt bekäme, auf eine jährliche Einnahme rechnen,die auf's schlechteste nicht unter fünf hundert Thalerherab sinken, sehr wohl und leicht aber bis über tausendhinauf steigen kann» Wenn sich nun ein gutes liebens-