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der mich nur ansieht, spricht bei sich: „Es ist mit demMenschen doch gar nichts anzufangen!" weil ich dieswirklich selbst glaube. Darob bin ich mir dann selbstgram; und wenn man sich selbst gram ist, so kannman unmöglich Andern angenehm und liebenswürdigerscheinen. Da ich indessen ursprünglich gewiß mehrAnlage zum Frohmuth, als zum Trübsinn habe: sowäre ich wohl in den letzten Jahren in mein erstes Na-tur-Geleise zurück gelanget, wenn ich meine gefeierteMolly-Adonide behalten hätte. Denn in dem Be-sitze ihrer Person und Liebe fühlte ich mich sehr merklichwieder gedeihen, wie an Reichthum des Kopfes, so anFülle, Wärme und Kraft des Herzens. Jene Launebelästigte mich damals in weit geringerem Grade, unddas Weib meines Herzens erfuhr davon, wie ich glaube,gar keine Beschwerde. Wodurch hätte ich aber nachihrem Hinscheiden genesen sollen? — Liebe, aber un-gemeine Liebe brächte vielleicht jetzt noch eine volle Wie-dergeburt mit mir zu Stande. Sollte sie aber wohlmöglich seyn, eine so gewaltige Liebe, die es derMühewerth hielte, ein lange verstimmt gewesenes Instru-ment rein umzustimmen und mit neuen Saiten zu be-ziehen? Und würde hernach das Instrument ihr Müheund Kosten vergüten? — Ach, ich bin auch im Standeder Gesundheit des Leibes und der Seele nur ein ge-wöhnlicher Alltagsmensch, wie sie zu Millionen unterGottes Himmel herumlausen. Ich erstaune, wie einvernünftiges Publicum mich, um einiger guten Wersewillen, für etwas Besonderes halten könne.
Elise meint, weil ich nicht übel schriebe, so müßte