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puncte angeben, welche bei der bloßen Betrachtung des-sen, was geleistet ist, nicht von selbst in die Augen fal-len. So erhellet, zum Beispiel, aus dem, was vonden Lebensumständen des Dichters gesagt worden ist,zur Genüge, daß seine äußeren Verhältnisse der Aus-bildung und Vervollkommnung seiner gewiß nicht ge-meinen Anlagen und Fähigkeiten nie günstig, sondernvielmehr in jeder Periode äußerst hinderlich waren.
Fast nie war er ganz frei von drückenden Nahrungs-sorgen, welche ihn nöthigten, einen guten Theil seinerZeit und seiner Kräfte Geist und Körper ermüdendenArbeiten zu widmen. Je weniger Vergnügen ihm solcheArbeiten machten; je mehr sie ihn von seinen Lieblings-beschäftigungen abhielten: desto mehr mußten sie dasVermögen zu diesen lähmen, und die schöpferische Kraftseiner Phantasie nach und nach zerstören. Dazu kamennun noch allerlei Verdrießlichkeiten, welche Bürger er-fahren; allerlei Unglücksfälle, welche er erdulden; allerleiwohlgegründete Hoffnungen und Erwartungen, welcheer vereitelt sehen mußte. Dieses Alles machte ihn, beidem Bewußtseyn, die Natur habe ihn doch wohl füreinen bessern Wirkungskreis bestimmet und ausgerüstet,oft so unzufrieden mit sich selbst und mit der ganzenWelt, daß selbst das holdeste Lächeln der Musen kaumim Stande war, Frieden und Heiterkeit in seine Seelezurück zu rufen.
Alle diese und noch andere ungünstige Umstände, zuwelchen vorzüglich körperliche Kränklichkeit gehört, machenes wohl sehr begreiflich, daß Bürgers poetischer Charak-ter nie zu seiner völligen Reife und Consistenz kommen