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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
153
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sich bemühete: so hatten diese oft wiederholten Anstren-gungen der kranken und geschwächten Stimm-Organedie Folge, daß er das Vermögen, laut zu reden, ganzverlor, und bis an seinen acht und zwanzig Monatenachher erfolgten Tod heiser blieb. Manche seiner auchauswärtigen Freunde, welche ihn in dieser Zeit gesprochenhaben, werden sich noch mit Rührung der dumpfen,rauhen und widrigen Stimme des lieblichen Sängerserinnern.

Unter allen seinen Freunden war einer, besten trost-volle Briefe ihn in diesem trostlosen Zustande aufrichte-ten; einer, der sich noch jetzt mit der freundschaftlichstenThätigkeit bemühete, ihm eine bessere äußere Lage zuverschaffen; der eine Zusammenkunft mit Bürgern ver-anstaltete, welche diesem, bei seinem schon allzu sehr zer-rütteten Gesundheitszustände, doch neuen Muth und aufkurze Zeit neue Lust und Hoffnung zum Leben einflößte.Den Namen dieses edeln Mannes nenne ich nicht, umdas schwache Dankopfer, welches ich ihm hier darbringefür Alles, was er an meinem armen, von den Meistenverlassenen Freunde that und noch gethan haben würde,wenn dieser länger gelebt hätte, nicht der Schmeicheleiverdächtig zu machen.

Zu den widrigen Schicksalen, welche unser» gutenBürger niederdrückten, gehörte nun auch, daß er ohnealle gewisse Einnahme und seine Casse ganz erschöpftwar. Er würde jetzt kaum haben leben können, wenner nicht den größten Theil seiner Zeit und den geringenRest seiner Kräfte dazu angewendet hätte, für auswärtigeBuchhändler aus fremden Sprachen zu übersetzen. So