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Bürger die Stelle ihres Justiz-Beamten im GerichteAlten Gleichen übertrugen. Die Freunde des Dichterssahen zwar recht gut ein, daß diese Stelle sich für ihneigentlich gar nicht schickte, daß sie einen Mann vonso lebhaftem Geiste weder befriedigen, noch angenehmbeschäftigen könnte: aber Bürger hatte nicht zu wählen,und sie schien wenigstens seiner gegenwärtigen traurigenLage ein Ende zu machen. Eigentlich sollte diesesAemtchen auch nur Zuflucht, nur Rettung aus drin-gender Noch seyn. Bürger sollte darin die Ruhe fin-den, der er bedurfte zur völligen Entwickelung seinesGeistes, und zur Erschaffung und Vollendung einesMeisterwerkes, wozu er damals noch die volle Kraft insich fühlte. Mit diesem sollte er dann hervor treten,um die Aufmerksamkeit derer auf sich zu ziehen, welcheihm einen größeren Wirkungskreis anweisen konnten.So gut aber dieser Plan, den damaligen Umständennach, angelegt seyn mochte: so verschaffte ihm dasAmt doch die Ruhe und die Bequemlichkeit keinesweges,welche er davon gehofft hatte.
Der gute Großvater, der, wie ich bereits angeführthabe, seine Hand von dem Enkel abgezogen hatte, weiler glaubte, es würde bei der planlosen Lebensart dessel-ben, nie ein zu Geschäften brauchbarer Mann aus ihmwerden, wurde nun, da er hörte, daß dieser sich umein Amt bewerbe, versöhnt, bezahlte die in Göttingengemachten Schulden, und kam, als das neue Amt an-getreten werden sollte, selbst, um ihn bei seiner Ein-richtung zu unterstützen, und die erforderliche Cautions-Summe zu erlegen. Da er aber das Geld seinem