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seinem Freunde Boie zu. Miller ward von Höltynmit Beiden bekannt gemacht. Nun kamen auch Boß,die Grafen von Stolberg, und Karl Fried-rich Cramer nach Göttingen, und die Gesellschaftfing an sich zu bilden, aus der einzelne Mitglieder nach-her so mächtig auf die Deutsche Literatur gewirkt haben,und zum Theil noch fort wirken. Außer den bereitsGenannten, und Einigen, die nur Liebe zu den Musenmit ihnen verband, gehörten und geselleten sich nachund nach zu ihr: ein zweiter Miller aus Ulm; Hahnaus Zweibrücken, durch dessen frühen Tod die DeutschenMusen viel verloren haben, vorausgesetzt, daß nicht etwaVerkünstelung ihn auf Irrwege geleitet hätte; Leise-witz; von Closen, ein auch schon verstorbener guterKopf aus Zweibrücken, und zuletzt Sprickmann.Bürger war schon auf dem Lande, als diese Gesellschaftihre Consistenz erhielt, und hing eigentlich nur durchBoien, Höltyn, und Cramern, der oft zu Fuße zu ihmwanderte, mit ihr zusammen. Er schätzte Höltyn,lobte und liebte vorzüglich den Liederdichter Miller, undklagte nicht selten in seiner komischen Art, daß ihmlauter Ehrendiebe zugezogen würden. In dieser Launenannte er sich den Adler des Gesanges, und ließ dieAndern nur für gute kleinere Sangvögel gelten.
Eine solche Verbindung mußte an einem Orte, woman billig mehr für das Nützliche, als für das Schönegestimmt ist, großes Aufsehen erregen, und die zumTheil albernen Sagen, die sich von diesem Bundedurch ganz Deutschland verbreiteten, sind vielleicht nochnicht ganz vergessen, da Niemand bis jetzt das Wahre