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Im Anfänge des Monats Julius, 1650, rückteCrom well mit einem Heere von sechszehn tausendMann in Schottland ein, nachdem das Parlament zuvor,in der Absicht, die presbyterianischen Gewissen zu be-ruhigen, eine Erklärung ausgehen lassen, welche dieGründe und Ursachen dieses Angriffes in's Licht setzte.Die Schotten hatten es an den nöthigen Gegenrüstun-gen gleichfalls nicht ermangeln lassen. Ein Heer vonzwölf tausend Mann, angeführt von Lesley, lag ver-schanzt zwischen Edinburg und Läth. Lesley, anstattsich mit einem so erfahrnen und glücklichen Feldherrn,wie Cromwell, in eine offene Feldschlacht einzusassen,suchte vielmehr erst durch kleinere Gefechte den Muthund die Kräfte seiner noch ungeübten und verzagtenTruppen zu beleben. Durch eine genaue Befolgungdieser weisen und behutsamen Maßregel gelang cs ihm,sein Heer nicht nur an Zahl, sondern auch an Kraftzu verstärken.
Die Schottischen Puritaner hatten sich durch ihreletzten Schritte in solche Schwierigkeiten verwickelt, daß,während sie auf der einen Seite ihren feierlichen Con-venant gegen eine englische Heeresmacht zu vertheidigenhatten, sie auf der andern noch weit mehr von ihrennatürlichen Feinden, nämlich ihrem Neuvermählten Ober-herrn und seinen Anhängern, befürchten mußten. Mertausend Königsfreunde, damals durch die Namen der„Uebelgesinnten und Anwerber" (AlrrliAuants undLnKn§vr8)) ausgezeichnet, nebst dem Könige selbst,welcher die Herzen der Soldaten durch kriegerische Un-ternehmungen für sich einzunehmen gesucht hatte, muß-