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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Heiken in der That sogar dienstbeflissen gegen die Repu-blik England bezeigt. Allein das Englische Parlamentwar zu edel und zu heroisch gestimmt, um einen Böse-wicht, wie Owen O'Neil, freundlich dafür anzublicken.Es hatte sogar einigen seiner Ofsiciere es verwiesen, daßsie sich mit ihm eingelassen hatten. Ein solches Betra-gen und das Schicksal von Drogheda überzeugten end-lich den Owen O'Neil von der Nothwendigkeit einerVereinigung, die er bisher immer verweigert, so lebhaftauch Ormond darauf gedrungen hatte. Um die Zeit,da Cromwell vor Wexford rückte, wurde ein Vertraggeschlossen, vermöge dessen O'Neil in wenigen Tagenmit seinem Heere zu Ormond stoßen sollte, gegendessen schwache Hoffnung, die verschiedenen Factionen inIrland unter seine Fahne zu vereinigen, die Hindernissesich täglich vermehrten. Denn die Schotten, ob sie gleichmit dem jungen Könige sich gesetzt hatten, thaten den-noch nichts für seine Sache, sondern hielten sich nurunter einander zusammen, und verfuhren vertheidigungs-weise gegen alle Parteien. Die Widerspänstigkeit derIrländischen Geistlichkeit ging gar so weit, den Marquisvon Ormond einer Verletzung der Friedens-Artikel zubeschuldigen; ihn aus dem Königreiche zu verweisen; dieIrländer zu der alten Verbündung zurück zu rufen; undendlich gar alle diejenigen in den Kirchenbann zu thun,die dem Lord-Lieutenant noch anhängen würden.

Sehr zeitig rückte Cromw ell im nächstenFrühlingeschon wieder in das Feld, und eroberte Callon, Gouran,Kilkenny und Clonmell. Schon wollte er Waterfordzum zweiten Male angreifen, als er plötzlich nach Eng-

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