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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
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hatte; und endlich durch die Besorgniß der Irländervon Englischer Abkunft vor der Partei des Nuntiusund der furchtbaren Macht des ihm anhangenden OwenO'Neil, der durch jenen zum General von Comiaughtbestellt worden war, und die ganze Provinz Ulster, nebstdrei oder vier Grafschaften von Leinster in seiner Ge-walt hatte. Alle diese Umstände begünstigten die Wünscheund die Absichten der Anhänger Ormonds, ihrenGönner auf seinen vorigen Posten zurück zu bringen.

Das Spiel der Ränke, geleitet durch Ormond undZnchiquin, der mit jenem längst heimlich einverstan-den war, gelang. Jnchiquin, verbündet mit denIrländern, von Englischer Abkunft, erklärte, so bald erseine Zeit ersah, öffentlich seinen Abfall vom Parla-mente, und stellte sich zugleich als Widersacher desNuntius und des Owen O'Neil dar. Jenen bela-gerte er zu Galway, und diesen trieb er bis über denShannon zurück. Als die gute Botschaft hiervon, nebstJnchiquins dringenden Einladungen an Ormondnach Paris gelangten, so säumte dieser nicht länger,nach Irland über zu gehen. Er landete am Ende desSeptembers, 1648, zu Cork, und wurde von Jnchi-quin, als Präsidenten von Munster, pomphast, wiees einem Lord-Lieutenant gebühret, empfangen. DieKatholiken von dem Pfahle, die den Nuntius jetzt ebenso herzlich haßten, als sie anfangs ihn gefeiert, die ihnsogar aus dem Königreiche vertrieben und zu Romverklagt hatten, wetteiferten mit einander in der Ver-ehrung gegen Ormond. Zurück gewiesen vom Eng-lischen Parlamente, hatten sie sich bereits durch Com-