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schäftes demjenigen übertragen, der aus Charakter undInteresse fähig war, für die Königsgewalt auch dasAeußerste zu wagen. Dieser war der Marquis vonOrmond. Ihm trug der König auf, den Waffenstill-stand mit den Rebellen noch aus ein anderes Jahr zuerneuern; ihm gab er Vollmacht unter dem großen Sie-gel von England, einen solchen Frieden, eine solcheVereinigung zu vermitteln, daß der König durch Ir-lands Beihülfe in den Stand gesetzt werden möchte,alle seine Widersacher, sowohl in England, als Schott-land, zu Boden zu schlagen. Ormond ließ es zwarhieraus an seinem Eifer nicht fehlen, und eröffnete zuDublin Friedensunterhandlungen. Allein die Unnach-gibigkeit der Schottländer, die, vereinigt mit mehrernzu ihnen übergetretenen Officieren und Soldaten vonden Englischen Regimentern, den Krieg ungeachtet desWaffenstillstandes lebhaft gegen die Rebellen fortsctzten;der Abfall einiger Anhänger des Hofes, nämlich desLords Jnchiquin, Vice-Präsidenten von Munster,und des Lords Esmond, Befehlshabers der FesteDuncannon, die sich wegen fehlgeschlagener Erwartun-gen für das Englische Parlament erklärten; die Hart-näckigkeit der Rebellen, die auf ihren ersten übertriebe-nen Anforderungen bestanden; und endlich die Bedenk-lichkeiten des Irländischen Staatsrathes, in Ormond'srasche Schritte zu willigen, mußten unstreitig die Vol-lendung des Geschäftes verzögern. Der König, unge-duldig über diesen Verzug, schritt zu einer sehr sonder-baren Privatunterhandlung mit den Rebellen, und be-diente sich hierzu des Lords Herbert, eines sehr eifri-