ihres Eides so lange halten, bis unter Bestätigungdes Parlamentes ein dauerhafter Friede zu Stande ge-bracht seyn würde. Die Könige von Frankreich undSpanien, der Papst und der Deutsche Kaiser wurdenum fernere Hülfsleistungen ersucht; und an den Königund die Königin» von England erging eine Bittschriftum Bestimmung eines Ortes, wo sie mit Sicherheitihre Beschwerden darlegen, und Seine Majestät ohneZwang um Abstellung derselben angehen könnten.
Ungeachtet es den Rebellen durch die Unthätigkeitder Schotten, die in der That dem Königreiche zueiner ganz unnützen und dennoch sehr drückenden Lastwurden, durch allerlei Irrungen zwischen den Gliedernder Englischen Regierung und des Parlaments in Ir-land , die durch die Ränke der höfisch Gesinnten, be-sonders des seit kurzen zum Marquis erhobenen GrafenOrmond veranlaßt wurden, und endlich durch dasUnvermögen des Englischen Parlamentes, welches we-gen des herannahenden und wirklich bald ausbrcchendenBürgerkrieges gegen den König und seine Anhängergenug für Religion und Freiheit in England zu käm-pfen hatte, ungeachtet es ihnen durch solche und ähn-liche Umstände gelang, sich in eine so gute Verfassungzu setzen, so verrichteten sie dennoch eben keine Helden-thaten gegen die sehr mäßige Macht der Engländer inIrland, und wurden vielmehr zum östern sowohl ausdem Felde, als auch aus den eingenommenen Festungenheraus geschlagen. Da aber die Verlängerung desKrieges, da die Verwüstungen, welche das ganze Landsowohl von der Wuth der Rebellen, als von der Kriegs-