es dem Könige so nahe gelegt wurde, sein Mißfallenüber das Benehmen der Empörer zu erklären, war anden damaligen Lord-Lieutenant von Irland Grafen vonLeicester gerichtet, und konnte daher kein Geheimnißbleiben. Dieser Umstand, wozu auch noch der kam,daß das Haus der Gemeinen um eben dieselbe Zeiterklärte, wie es ein großes Hinderniß der Hülfe für Irlandsey, daß die Irländer nicht langst durch öffentlichenAusruf für Rebellen erklärt worden wären, nöthigte end-lich den König, mit einem solchen heraus zu rücken, wo-rin sie Verräther und Rebellen genannt wurden. Zugleichaber erging auch an den königlichen Buchdrucker einausdrücklicher Befehl, nicht mehr, als vierzig Exemplaredavon abzuziehen, und bis auf weitere Verfügung nichtein einziges auszugeben. — Die Rebellen in Irlandgaben den Worten dieses Ausrufs gar wenig Glauben,indem sie behaupteten, der Ausruf sey entweder ganzerdichtet, oder doch dem Könige auf irgend eine Art ab-gedrungen worden. Sie vereinigten sich daher nur immerfester zu einem einzigen großen und mächtigen Körperunter dem Namen der Römisch-Katholischen Verbündetenvon Irland, und verhießen sich mittelst eines feierlichenBundeseides, die öffentliche und freie Ausübung derpapistischen Religion gegen Jedermann, der sich dage-gen auflehnen würde, zu vertheidigen und aufrecht zuerhalten, dem Könige, seinen Erben und Nachfolgerntreu, hold und gegenwärtig zu seyn, dieselben mitihrem Vermögen, Leib und Leben gegen alle diejenigenzu vertreten, welche gegen ihre königlichen Personen,Güter, Ehren und Würden etwas unternehmen, und
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