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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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sogleich getödtet, oder, mit Wunden bedeckt, in Wäl-der und Einöden gejagt, um langsam daselbst zu ver-schmachten. Wenn man auch gleich von einigen dieserarmen Thiere Gebrauch machte, so schnitt man ihnendoch lebendig die Flechsen entzwei, riß ihnen das Fleischvon den Schenkeln, und unterhielt sie so drei bis vierTage in ihren Martern.

In den übrigen Provinzen außer Ulster wurde zwarnicht ganz so unmenschlich gewüthet; doch fehlte esauch da nicht an blutigen und grausamen Thaten.Man warf die Engländer aus ihren Häusern und be-raubte sie aller ihrer Habe. Ihre Pflanzungen wur-den verwüstet, sie selbst aber, nackend ausgezogen,allem Ungemache der rauhesten Witterung überliefert.Der größte Theil der Menge, die diese Behandlungerfuhr, und nicht von Kräften des Alters, des Ge-schlechtes, oder der Lcibesbeschaffenheit außerordentlichempor gehalten wurde, kam vor Hunger und Kalteum. Viele von denen, die Dublin noch erreichten,erkrankten von dem vielen erlittenen Ungemach, undstarben, so viel auch auf ihre Rettung verwandt wurde.Andere, von lebhafterem Gefühle, gefoltert von denbeständigen Erinnerungen an ihr Schicksal, aus einemZustande des Ueberfluffes zur bittersten Armuth herab-gestoßen zu scyn, und noch dazu Aeltern, Gatten, Gat-tinnen und Kinder eingebüßt zu haben, überließen sichder Verzweifelung, schlugen alle Hülfe aus, und ver-langten nichts, als den Tod, als das einzige Labsal fürdas Uebcrmaß so mannigfaltiger Leiden.

Die glückliche Rettung eines Hauptplatzes, wie