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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
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Mordscencn noch mit einigen Pinselstrichen zu erheben.Das Ungeheuer, welches solche Unthaten in Irland,wie inso vielen andern Ländern des Erdbodens gebar,ist heute noch keinesweges gänzlich vernichtet, sondernvon der Fackel der Vernunft nur in das Dunkel seinerHöhle zurück gescheucht. Schweigend lauert es daselbstso lange, bis es seinen, jetzt nur etwas behutsamer pre-digenden Aposteln gelinget, die heiligen Namen derAufklärung, der Duldsamkeit, der Freiheit und desMenschenrechtes bei den Achtlosen, den Schwachsinni-gen, den Engbrüstigen durch Blasphcmieen lächerlichoder verhaßt zu machen, damit des himmlischen Lichtesund Feuers nicht mehr so sorglich gepflegt, und unterdem Schleier der heran schleichenden Nacht die Mensch-heit desto bequemer wieder an geistliche und weltlicheTyrannei verrathen werden möge. Daher treibt hierdie Geschichte nicht ein Spiel des müßigen Pinsels,sondern ein ernstes Geschäft, die Guten zu warnen,und die Bösen wo möglich zu schrecken.

Einige tausend Engländer und Protestanten wurdenin ihren Häusern verbrannt; andere nackend mit Schwer-tern und Spießen vorwärts in Ströme gestachelt. Manchewurden gefesselt in Grüfte geworfen, um mit Mußedaselbst zu sterben; manche mußten verstümmelt an denHeerstraßen unter freiem Himmel verschmachten. Sanftund süß starben diejenigen, die nur gehängt wurden.Dagegen aber wurden auch wieder andere lebendig be-graben. Dieses entsetzliche Schicksal traf sogar ein armeskleines Kind, welches, da es zu seiner tobten Mutterin's Grab gestoßen wurde, mit seinem:Mutter,