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befindet sich nirgends gemächlicher und seliger, als hin-ter dem Tintefafse.
Hierwider mag ich nun nichts weiter einwenden,wenn auch etwas einzuwendcn wäre.-
6. Wissenschaft des Stichs.
Weil unter einem cultivirten Volke nicht leicht eineKunst allgemeiner und öfter in Ausübung kommt, alsdie Kunst des schriftlichen Vortrags seiner Gedankenund Empfindungen, so ist natürlich auch von keinenKunstregeln öfter die Rede als von diesen. Darausaber darf man dennoch auf nichts weniger, als aufVollkommenheit der Wissenschaft dieser Kunst schließen.Es scheinet vielmehr einer jeden Wissenschaft nichtsnachtheiliger zu seyn, als wenn sie ein Gegenstand desAlltagsgeschwätzes wird. Denn ein beträchtlicher Theildes Grundlosen, des Willkürlichen, des Falschen, oderHalbwahren, des Schiefen, des Dunkeln und Unbe-stimmten, des Zwecklosen und Ueberflüssigen, desFremdartigen, der Unordnung, und wie dir Unvoll-kommenheiten weiter heißen, die eine Wissenschaftdrücken können, rühren gerade daher, wenn sie in dieHände des großen Haufens fällt, und ein jeder Schwätzersich anmaßt, über ihre Sätze sein Urtheil fällen zukönnen. Dies Schicksal hat die gesammte sowohl theo-retische, als praktische Philosophie in allen ihren Zwei-