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Es versteht sich, daß ich dies Gleichniß so nehme,daß der Wanderer durch seinen Umweg platterdingsnichts, weder für den Geist durch Zerstreuung undAufheiterung, noch für die Gesundheit des Leibes durchdie Bewegung gewonnen habe. Er soll blos seine Zeitverthan und müde Beine erlangt haben.
Ueber die Narrheit dieses Menschen wären wir alsowohl stimmt und sonders, die wir dies lesen, collegia-liter einig. Was halten wir aber wohl von demSchreiber, er sey welcher Art er wolle, der für das-jenige, was er in zwei Zeilen sagen könnte, ganzeSeiten, ganze Bogen gebraucht? Ich für mich stimmefür denjenigen, der es freiwillig thut, auf die Tollheit.Hergegen denjenigen, der es nach unfern Staatsver-fassungen, wie, leider! meistentheils der Fall ist, thunmuß, muß ich für einen eben so geplagten Sclavenhalten, als den auf der Galeere vor Algier.
Von den freiwilligen gelehrten Schreibern dickerAlphabete über Dinge, die sich auf einen Bogen brin-gen ließen, mag ich nicht einmal groß Redens machen.Denn je mehr Bogen, je mehr Geld. Und um dasGeld ist es eine herrliche Sache, weil man, was aucheine Menge so genannter Weisen dagegen declamirenmag, sich gar sehr viel Glück auf Erden dafür kaufenkann, dessen zu entbehren den wenigsten Menschen ge-geben ist. Also ist wohl derjenige, der recht viel unddicke Bücher schreibt, ,jn so fern sie nur der Verlegerbezahlt, mit Nichten in Ansehung seiner für einen Tho-ren zu achten, wenn die Bücher sonst auch noch sounnütz wären.