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ein geschmückter Tänzer mit Klumpfüßen, und fehler-haft schreiben, ist so viel, als zerrissene Schuhe tra-gen, woran die Löcher mit Kartenblättern ausgelegtsind. Ich könnte Einem lieber jede andere gelehrteSünde verzeihen, als eine Sprachsünde. Denn nichtssteht der Ehre unserer Literatur mächtiger entgegen,als Schlechtschreiberei, und es ist schändlich, himmel-schreiend, und, — o, was weiß ich es Alles? — daßunsere größten und besten Gelehrten so überaus lie-derlich oft schreiben!
Mit offenbarem Unrechte zeihen sie den guten Fa-bius eines Jrrthums, der die urbamtrrs der Römerals einen proprium yuonckam xustum urbis, et sum-tnm ex eonversatioue cioctorum tuoitam eruclitionemschildert. Die Gelehrsamkeit, sagen Sie, nicht allein,sondern die Feinheit des Geschmackes macht eineSprache zur Schriftsprache. Lassen Sie uns diese Be-hauptung einmal näher untersuchen, und sehen, wasdaraus folgt.
Vor allen Dingen, was ist denn der ScharwenzelGeschmack, der Ihnen überall hinten und vorn,links und rechts zur Seite stehet? Wenn der Ge-schmack, wie Sie selbst einstimmen, nichts weiter, alsdas Vermögen ist, das Schöne oder Nichtschöne zuempfinden, so erhellet schon daraus ganz offenbar, daßder gute Herr nichts weniger, als ein >st,
sondern schon einige Generationen weit besserer Ge-schöpfe ihm voraus gegangen seyn müssen. Denn Nie-
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