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und schmeckte er blos; aber er dachte nicht. So langeder Mensch nicht schreiben konnte, dachte er wenig,oder redete schlecht. Die Zunge und der Griffel mach-ten endlich den Menschen zu dem, was er werdensollte. Seine Begriffe wurden hell, indem er sie mit-zutheilen suchte; sie wurden methodisch, indem ec ihneneine gewisse Fortdauer gab, die sie der Verbesserungund Ausbildung fähig machte. Und dieser Weg, dendas ganze menschliche Geschlecht nahm, um klüger zuwerden, ist auch immer noch der einzige für den ein-zelnen Menschen."
Doch, es würde mich zu weit führen, wenn ich dieWichtigkeit des Studiums der Muttersprache in ihremganzen Umfange anschaulich machen wollte. Ich greifeaus unzähligen Gründen, die sich bei geringem Nach-denken vor dem Geiste versammeln, nur einen undden andern auf, wie er mir unter die Hände kommt.Denn schon diese wenigen muffen es hinlänglich dar-thun, daß ächtes Sprach-Studium nichts Geringeres,als Studium der Weisheit selbst ist. Wehe jedemMeister der Weltweisheit, der nicht zugleich Meisterseiner Sprache ist!
Wenn nun aber Kunde der Muttersprache, und dieFertigkeit, Gedanken und Empfindungen so genau zubezeichnen, daß es fast eben so viel ist, als würdensie selbst aus Seele in Seele hinüber gehaucht, so über-aus schwer und wichtig sind, so müssen auch vollkom-mene Anweisungen zum zweckmäßigsten Gebrauche desvornehmsten Werkzeuges des wirkenden Menschengeistesmit zu den schwersten und wichtigsten Menschenkünsten
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