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Geschmack. Was für ein armseliger Handelsmann istderjenige, der seinen Beutel nicht voll dieser Münzehat, der ihren Gehalt nicht kennet, der nicht weiß,weß das Bild und die Ueberschrift ist, der sie nicht auf-zuzählen versteht! Er gleichet dem Kinde, das nochkein Geld kennt, das alle Sorten, von der Guinea anbis zum Heller, bunt durch einander, ein Stückfür das andere, blos, weil Alles rund ist, und nochdazu mit allem seinen Kinderschmutze besudelt, hinzählt.Der Handel kann so nicht bestehen; er muß, wo nichtganz in Stockung, dennoch in die unseligste Verwir-rung geralhen. Wenn unser Geist auch aller möglichenErkenntniß ohne Sprache fähig wäre, welches sich dochwohl wenigstens in Ansehung der abstractcn und all-gemeinen Begriffe nicht behaupten läßt, so würde derMensch, ohne Kenntniß der Sprache und des Aus-druckes, dennoch eben so übel daran seyn, als derreiche Mann, dem es zwar nicht an Geldeswerth, aberan barem Gelbe selbst fehlte. Er würde, so wohl inEinnahme, als Ausgabe, tausend Unbequemlichkeitenerfahren, wovon der, welcher bei einer hinreichendenbaren Caffe ist, nichts gewahr wird.
Ist dies schon der Fall mit jedem gemeinen gesell-schaftlichen Menschen, wie viel mehr muß er's nichtseyn mit dem Gelehrten, der nicht nur mit der Ge-genwart, sondern auch mit Vergangenheit und Zu-kunft in Verkehr steht. Wie weit fertiger muß nichtdessen Geist seyn, Vorstellungen aus alle mögliche Ar-ten so wohl zu empfangen, als auch wieder zu geben!Kein gesellschaftlicher Mensch, viel weniger ein Gelehr-