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spräche doch noch von Hunderten unbelehrt bleiben, wenndie Aufsätze, die er lieferte, keine Veranlassung gaben,sie zu begehen.
Hieraus denke ich nun ist ersichtlich, daß Spracheund Schreibart, sammt allen denjenigen philosophisch-ästhetischen Kenntnissen, welche damit zusammen hän-gen, und ohne welche keine gründliche Sprach- undStyl-Theorie Statt hat, auf Universitäten eigene Lehr-vorträge, so wie von Seiten der Studirenden ein eige-nes ernstliches Hauptstudium erfodern. Es ist so wohlder elastischen Vollkommenheit unserer Literatur, alsüberhaupt der Behandlung unserer Federgeschäfte imStaate sehr nachtheilig, daß man die Kenntnisse gleich-sam als niedere betrachtet, mit welchen man schonauf den niedern Schulen fertig geworden seyn müsse,um sich hernach aus Universitäten lediglich höhernWissenschaften widmen zu können. Niedere, höhereKenntnisse? Was will man eigentlich damit sagen?Freilich, die Sache aus dem rechten Gesichtspunctebetrachtet, habe ich eben so wenig gegen eine Einthei-lung der Wissenschaften in höhere und niedere,als gegen eine ähnliche Eintheilung unserer Seelen-kräfte. Aber, wahrlich! der Grund, aus welchem einegewisse strotzende Hvchgelahrtheit diese Eintheilung zumachen scheinet, ist sehr thöricht. Bildet man sichetwa ein, als ob die Redekünste minder Zeit, Anstren-gung und Aufwand an Geisteskräften ersoderten? O,wenn dies den Namen bestimmen sollte, so müßtendie Benennungen vielmehr gewechselt und gerade dieRedekünste die höhern genannt werden. Denn unter