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der dich des Bessern belehrte! Es mache dich nichtirre, wenn etwa Juristen, welche in Vorurtheilen derUnwissenheit und Geschmacklosigkeit alt und grau ge-worden sind, der bessern Theorie nicht beistimmen!Auch warte nicht erst, bis die alten Herren, die denMangel ihrer Jugendbildung durch Geistes-Lahmheitund Steifigkeit büßen, dir voran gehen, oder du wirstsehr spät, vielleicht auch niemals zum Ziele der Voll-kommenheit gelangen.
Aus dem bisher Gesagten folget, daß Juristen undGeschäftsmänner es um deßwillcn bei Lehrern ausihrem Mittel schwerlich zu einiger Vollkommenheit inder Schreibart bringen können, weil eine so großeMenge derselben weder Einsicht noch auch Geschmackgenug dazu besitzt, ja, weil eine so große Menge sichnicht einmal schämet, etwas bei sich zu vermissen, wasgleichwohl vor Alters die Cicero, die Hortensius,Pomp ejus, Casar, u. s. w. — wahrlich doch auchJuristen und Präsidenten eines Rathes, nicht etwa fürein Deutsches Nesidenz-Ständlein, oder ein Paar Mei-len in die Runde, sondern für Rom und die Welt! —nicht unter der Würde ihrer Bemühungen achteten.Niemand aber wird hoffentlich zugleich daraus folgern,als ob ich allen unfern Rechtsgelehrten ohne AusnahmeEinsicht und Geschmack in der Muttersprache undSchreibart, mithin ihrem Unterrichte allen Nutzen fürden jungen Zögling ganz und gar absprcchen wolle,welches gewiß die schimpflichste Unbesonnenheit seynwürde. Von wem, der nur den mindesten Sinn fürdiese Dinge hat, kann es unbemerkt bleiben, daß