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eine Stunde des Lebens darauf zu verwenden. Michwundert in der That, wie bei solchen Begriffen nochirgend ein vernünftiger Vater seinem scheidenden Sohneden Rath mitgeben kann, sich doch auch nebenher,wenn es scyn kann, ein wenig um einen schönen8t)Ium zu bekümmern. Ich wenigstens riethe demmeinigen alsdann eben so gern, sich doch auch einwenig mit aus Kirschkernschnitzeln zu legen. Denndiese Galanterie und jene schöne Stylkunst stnd unge-fähr von gleichem Werthe. Weit weniger wundert esmich hingegen, wenn es schon dem Knaben lächerlichund thöricht verkommt, daß er eben die Sprache, dieer mit Vater und Mutter, mit Bruder und Schwe-ster, mit Knecht und Magd, mit allen seinen Gespielenredet, in welcher ec sie versteht und von ihnen wiederverstanden wird, von deren Unkundc ihm also auchnicht die leiseste Ahndung beiwohnt, eben so, wie einefremde Sprache, nach richtigen und gründlichen Regelnlernen soll. Sein Lehrer, verhältnißmäßig ein weitgrößerer Ignorant, als er selbst, — denn Legion heißtder Name Deutscher Sprach- und Styl-Ignoranten,die gleichwohl nach übcrstandencn akademischen Lehr-jahren die Jugend zu unterrichten sich unterfangen, —sein Lehrer ist eben so wenig im Stande, ihm seineUnwissenheit begreiflich zu machen, und ihn von derNothwendigkeit eines strengen Studiums derselben zuüberzeugen. So wächst denn nun der Knabe empormitten in seiner Muttersprache, wie das dumme Feld-küchlein in der umherrauschenden Saat, ohne, außerder nächsten und dringendsten Nothdurst, zu wissen,