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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
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mehr Cälus Blut, der Phantasie so fern entrücktblieb, daß er kaum bemerkt werden zu können schien,diesen Umstand hat Hr. R. durch seine Apposition,-lus allcrreinstes Blut, und sonderlich durch denvermittelst des aller aufgedunsenen Superlativ so nahevor die Phantasie gebracht, daß er den Augen dersel-ben unmöglich entgehen kann. Dieser Superlativ hatnicht sowohl das Ansehen eines ästhetischen Epithets,als vielmehr eines logischen Bestimmungswortes, sodaß der Geist nicht mehr umhin kann, seine Aufmerk-samkeit auf die Ursache dieser so ängstlichen, pünct-lichcn physiologischen Bestimmung hinzulcnken. Undwenn er das thut, worauf stößt er als dann in-lus allerrcinstem Blute? Wahrlich aus nichtsAesthetisches

Ob sich die Beiwörter gelinde und still zurW ogenfluth schicken, daran dürfte ebenfalls zu zwei-feln seyn. Eine Wogenfluth scheint vielmehr eineheftige starke Bewegung der Wogen zu bezeichnen.Doch, dies möchte allenfalls noch hingehen; aber un-möglich hingehen kann es, daß der Dichter einemmännlichen Wesen, dem Ocean, einen Schooß bei-legt, welchem sich die Liebesgöttin» entwindet. Bessergeschieht dieses aus einem weiblichen, aus Amphitri-tens Schooße. Der Ausdruck, Göttinn Ve-nus Aphrodite, V. 3 der 1. A., klingt ungefähreben so poetisch, als der Professor Bürger in Göttin-gen. Das zweimalige wand in der 2. A. taugt eben-falls nichts. Womit verdient denn die Vorstellung desLoswindens diese Wiederholung? Sie geschah lediglich

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