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gende seines gleichen hinweiset, die Rede ist; da erdoch kaum vorher unter dem gleichbedeutenden Namendes Lenzes personisicirt und individualisirt wordenwar. Hätte der Dichter etwa gesagt: Als der Lenzdie Flur — die Natur — zum ersten Male blühenhieß, oder etwas dem Aehnliches, so siele jenes Beden-ken weg, und der Gedanke hätte seinen gehörigen Be-stand. Aber diesen kaum personisicirten Lenz, oderFrühling selbst dürfte der Dichter, ohne eine feh-lerhafte Anakoluthie, ohne eine der Einheit wider-sprechende Vermischung der tropischen und eigentlichenBedeutungen, nicht blühen lasten, viel weniger dürfteer ihn, den personisicirten, individualisirten Gegen-stand, zu einem ersten machen. Gesetzt aber, dieseRüge wäre zu scharf, welches ich doch wahrlich nichtglaube, da, wenn ein Schriftsteller, Prosaist oder Dich-ter, elastisch seyn will, die Genauigkeit in Ausbildungsowohl des Gedanken- und Phantasie-Stoffes, alsauch der Form, nie weit genug getrieben werden kann,so waren doch blühte und Aphrodite nicht diebesten Reime. Sollte aber auch dieser Fehler eineverzeihliche Kleinigkeit seyn, wiewohl er es für einenKanon kaum seyn darf, so ist es doch gewiß nicht der2. V. bei mir, und nach viel weniger der 4. bei Hrn.Ra ml er. Ich habe mir freilich den mythologischenSchnitzer in Kronus vorzuwerfen, den Hr. R. ganzrichtig in Cälus verbessert hat; allein den höchst un-delicaten, empörenden Umstand, der die Entstehung derVenus laut der Fabel veranlaßte, welcher durch mei-nen Ausdruck, erzeugt aus Kronus, oder viel-