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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
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Was auf Erden, was in LüstenLebensodem in sich hegt,

Wird von frischen WürzcdüftenZum Verlangen aufgeregt,

nicht unzweckmäßig und überflüssig werde befunden wer-den. Auf dieser Unterlage fußet auch die edle, dieGrenzen der Natur und Wahrheit nicht so sehr über-schreitende Steigerung:

Selbst die Sehnsucht, die erkaltet,

Die erstorben war, entglüht,

weit besser, als jene hyperpolischc Totalität:

Was da lebet, das begattet, . . .

Hiernächst zweitens kam mir in der vorigen Lcscartdie Idee des Paare ns schon bei der zweiten Erwäh-nung, geschweige denn vollends zum dritten Male indem begatten, viel zu oft vor. Auch schien drittensdas begatten, wenn gleich nur leise, das Zartge-fühl zu streifen. Endlich und viertens war mir derso genannte reiche Reim, — sich auf sich,— zuwider,der meinem Ohre dadurch noch unangenehmer wurde,daß dieses unbedeutende, klanglose sich so weit vonseinen Zeitwörtern paaret und begattet, worauf essich beziehet, getrennt, zwei Mal an das Ende desVerses, mithin jedes Mal an die klangbedürftigstcStelle geschleppt worden war. — Wenn man allesdieses erwäget, und an ästhetischer Urtheilskraft nichtgänzlich verwahrloset ist, so wird man hoffentlich ein-gestehen, daß die neue Umbildung weit edler, schöner,reicher und wohlklingender sey, als die alte ärmliche