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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
342
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verschiedenen Ursachen einer Umbildung, die, wie ichmir schmeichele, nicht unglücklich gereichen ist.

V. 3. mißfiel mir sein Süßestes, ein Mal we-gen der erzwungenen Production der letzten Sylbe,das Wort ein wahrer Dactylus, —ist, undhiernächst, weil es nicht Würde genug für den edelnTon des Gedichtes hat. Es ist ein Ausdruck, der sichmehr für die populäre vertrauliche Sprech- und Schreibe-art, als für eine höhere Gattung schickt. Eben diesist auch gegen die Vorsylbe in »ersparet und diePräposition auf zu erinnern. Es ist ganz gemeineprosaische Sprechart. Das Thier macht gleichfallshier keine sonderlich poetische Figur; und dann dieseZeit! — Was für eine Zeit denn? Es war ja vongar keiner Zeit, sondern von einem Gotte die Redegewesen. Man kann sich freilich endlich an den zumGotte personisicirten Lenz erinnern; allein wenn dasauch geschiehet, so ist und bleibt es doch äußerst un-schicklich, den Knall und Fall wieder eine Zeit, dieseZeit zu nennen. Alle diese Unschicklichkeiten sind hof-fentlich in den schönen und wohlklingenden Zeilen:

Ihre Nektarfülle sparet

Liebe für die Blüthenzeit,

vermieden. Bei dem Ausdrucke Nektarfülle mußich noch Folgendes bemerken. Ein jüngerer Freund,dem ich die Nachtfeier nach ihrer Vollendung zur mög-lichst strengen Durchprüfung übergeben hatte, meinte,man könnte bei der Nektarfülle an etwas denken, wasdas Zartgefühl beleidigte. Ich finde dieses im mindesten