däen und nicht vielmehr Trochäen wären, so hätteKlopstock, der sich auf Prosodie versteht, wie nurirgend Einer, nicht nöthig gehabt, so sehr nachSponda zu seufzen. Ich gebe jedoch sehr gern zu,daß Trochäen der obigen Art nicht überall mit Be-stände des Wohlklanges so benutzt werden können, alsetwa solche, wie Liebe, Wandel, Feuer, Schat-ten, u. s. w.
II.
1. A.
Lieb' und Gegenliebe paaretDieses Gottes Freundlichkeit;
Und sein Süßestes versparet-1. Jedes Thier aus diese Zeit.
Wann das Laub ihr Nest umschattet,
Paaren alle Vögel sich.
Was da lebet, das begattet8. Um die Zeit der Blüthe sich.
2. A.
Eben so.
R. hat diese Stelle eben so, außer daß er, V. 5,für umschattet, beschattet liefet. Allein meinumschattet war wegen der Neuheit und Seltenheitdes gleichwohl analogisch gebildeten Wortes, wegenseiner mehr ausmahlenden Bedeutung, und hauptsäch-lich deßwegen vorzuziehen, weil cs den fehlerhaftenGleichklang mit dem Reimworte begattet im 7. B.vermeidet. Indessen die ganze Stelle bedurfte auS