mechanischer Verstoß, zwar nicht eben gegen die Pro-sodie, wenn man anders die Strenge nicht bis aufdas äußerste treiben will, aber doch immer gegen Eu-metrie und Wohlklang. Da die Sprache selbst nurgar zu oft Anlaß dazu gibt, so dürften wohl wenigeoder gar keine jambischen oder trochäischen Gedichteim Deutschen vorhanden und möglich seyn, worin ernicht verkäme. Er verdienet daher auch wohl nur ineinem Gedichte in Betracht zu kommen, das, womöglich, ein Kanon vollkommener Form seyn soll;und jeder Dichter, der den Kanon zu erreichen stre-bet, wird ihn überall, wo es nur irgend ohne größereAufopferung geschehen kann, zu vermeiden suchenmüssen. Dieser Fehler besteht in der Verlängerungdes Artikels, der im Deutschen billig durchgehendskurz seyn sollte, den man aber in jambischen und tro-chäischen Versen alsdann lang zu machen sich für pro-sodifch berechtigt hält, wann er Substantiven vonkurzen Vorsylben zur Bestimmung dienet. Diese er-zwungene Production, ob sie gleich bei weiten keineden ärgsten ist, behält für mein Ohr immer ihren Miß-klang, welcher jedoch nach Beschaffenheit des Artikelsund der Stellung mehr oder minder beträchtlich ist. Soscheinen mir z. B. die Artikel dem und das die Produc-tion schon besser zu ertragen, als den und der; unddiese wiedermehr, als die. Die Stellung im 12.
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Verse des obigen Abschnittes — Kinde der Natur,da doch das Metrum — » — v> — verlanget, schei-net mir so beschaffen zu seyn, daß der Mißklang, der