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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
328
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Die noch übrigen Vorwürfe des unstylistischen Wech-sels der Zeitformen, gefreut und freute, und derAuslassung des Hülfverbi hat, verdienen kaum nochin Betrachtung zu kommen, gefetzt, ich wollte sie auchals kleine Unregelmäßigkeiten gelten lassen. Allein auchdies glaube ich nicht einmal nöthig zu haben. Dennabgerechnet, daß nicht gut einzusehen ist, worauf sichdenn wohl die stylistische Regel gründen solle, daß inzwei verschiedenen, ganz von einander unabhängigenSätzen schlechterdings und überall eine Einheit der Zeit-formen beobachtet werden müsse; abgerechnet, daß sichgewiß in unfern besten elastischen Schriftstellern hundertBeispiele des Gegentheils finden lasten dürsten, soscheinet hier in dem ersten Satze gerade das Perfect,in dem zweiten aber gerade das Jmperfect, so wohllogisch, als grammatisch, am besten zu passen. Dasnie scheint die Vorstellung von dem gegenwärtigenZeitpunkte der Rede zu entfernen, und immer weiterhinaus in die äußerste Vergangenheit zu reisten, dahingegen das stets sie wieder von dort zurück zuziehen, und dem Icitpuncte der Rede mit jedem Mo-mente zu nähern scheint. Da nun im ersten Falle dieVergangenheit als immer längst vergangener,im zweiten aber mit jedem Moment als kaum ver-gangener vorgestellt wird, so scheinet die erste Vor-stellung am besten durch das Perfect, die zweite aberam besten durch das Jmperfect bezeichnet zu werden.

Was endlich die Auslassung des Hülfsverbi betrifft,so ist diese selbst in der Prose, geschweige denn in derPoesie, so häufig, und wenn dadurch dem Verstände