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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
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Pieperei von der Welt. Es ist sogar hier nach meinemGefühle von sehr guter ästhetischer Kraft. Ein Mal,weil es die vierte Zeile mit der ersten in die möglichstvollkommenste Wort- und Gedanken - Correspondenzbringet, und in dieser Rücksicht dem oben gerühm-ten wie zuvor noch sehr weit vorzuziehen ist; zwei-tens, weil dieses männliche heut gegen das vorher-gehende weibliche heute eben so tonspielend ist, alsumgekehrt das weiblich freute der dritten Zeile ge-gen das vorhergehende männliche gefreut der zwei-ten. Heute gefreut! — Freute heut! —Ein artig wechselndes Tonspiel, völlig in dem spielen-den Geiste des Originals! — Eben so wenig, alsdas heut, kann auch der vorgeworfene Gleichklang inden vier Reimwörtern ein Fehler seyn. Ich schmeichelemir, daß ich mehr als Eine Probe in meinem poe-tischen Leben abgelegt habe, die mich berechtigt, eingültiges Wort mit zu sprechen, wenn von Wohl- oderMißklang die Rede ist, und ob mir gleich in diesemStücke noch immer etwas Menschliches begegnen mag,so hat, däucht mir, doch kein anderes Ohr sich zuschämen, wenn es sich größtenthcils nach dem meinigenrichtet. Nun gebe ich zwar sehr gern zu, daß an an-dern Stellen vier Gleichklänge in den weiblichen undmännlichen auf einander folgenden Reimwörtern, wiehier das viermalige eut, sehr fehlerhaft seyn können.Mein Ohr ist auch in diesem Stücke so empfindlichund eigensinnig, daß es, was gewiß bei wenigen mei-ner poetischen Brüder der Fall seyn mag, schon miß-vergnügt wird, wenn sich, anderer unvermeidlichen