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als'der Schimmer in einen zu grellen, unangenehmenGlanz aus. Uebrigens wird durch dies Bischen Fülleund Schimmer, so wie durch die obigen Erweiterun-gen, für Rhythmus, Euphonie und Harmonie, nichtminder auch für das antithetische Spiel sehr viel ge-wonnen.
3. Die antithetische Wechselstellung ist zwar nichtin der gewünschten Vollkommenheit gelungen, so daßdie logische Urtheilskraft völlig damit zufrieden seynkönnte; allein sie ist doch so weit gelungen, daß sichdie ästhetische daran begnügen kann. Dagegen aber sind
4. Alle übrigen Forderungen so weit erfüllt, daßdie echte Kritik hoffentlich nichts mehr zu tadeln fin-den wird. Zwar möchte cs noch scheinen, als ob dieWortstellung, der Liebe Lust, anstatt die Lustder Liebe, nicht natürlich genug wäre; allein wenndiese Stellung gleich der prosaischen Sprache eben nichteigenthümlich seyn sollte, so ist sie doch in der poeti-schen nicht nur sehr gebräuchlich, sondern auch unent-behrlich.
So glaubte ich nun meinen neuen Kehrreim aufeine Weise verpanzert zu haben, die ihn gegen jedenAngriff sicher stellen müßte. Wer hätte denken sollen,ihn könnte noch ein einziger Strich so zu Boden strecken,daß mir selbst sogar alle Lust vergehen würde, ihmnoch weiter beizuspringen! Dennoch geschah dieses.Die Tadler des vorigen waren zwar mit diesem, sowie auch mit seiner Rechtfertigung ziemlich zufrieden;