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von andern Personen, ja selbst von ihren natürlichenAeltern, wenn schon gerechter Weise, ohne Mißbehagenzüchtigen zu sehen.
Diese durch häufige Erfahrungen bewährte Betrach-tung hätte, wie es scheinet, mich bestimmen sollen, mitmanchem meiner Gedichte weit säuberlicher, als ge-schehen ist, zu verfahren, und lieber die Maxime desPontius Pilatus zu befolgen: „Was ich geschrie-ben habe, das habe ich geschrieben!" Ich kann vor-aus wissen, daß ich es kaum irgend Jemanden, amwenigsten aber den Recensenten ganz recht gemachthabe. Denn ob ich gleich, was die Letzten betrifft, dieUrtheile derselben, so viele ihrer mir nur zu Gesichtegekommen sind, und selbst die unbesonnensten und ge-schmacklosesten derselben auf das sorgfältigste erwogen,und darnach, oft selbst in Fällen sehr einleuchtenderUnnöthigkeit, was nur immer möglich gewesen, zu ver-bessern gestrebt habe, so ist doch wohl kein einzigesUrtheil vorhanden, von dem ich nicht hätte Ausnahmenmachen müssen. Nun haben die Recensenten gemeinig-lich, und zwar schon Kraft des mit Herrschsucht, mitDünkel, mit Ueberweisheit, mit Eigensinn geschwän-gerten Dunstkreises, in welchem sie ihr Wesen treiben,die Unart der Staatsgewalthabcr an sich, daß sie sichmehr anmaßen, als ihnen von Natur- und Staats-rechts wegen zukommt, und jeden ihrer Einfälle gerndurchgefetzt wissen wollen. Die Gunst also, die ich mirdurch zehn befolgte Erinnerungen erworben haben möchte,dürfte leicht durch eine einzige nicht befolgte wieder ver-scherzt werden. Hiernächst bin ich auch zu den meisten