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dürfte es auch wohl mit den weiblichen Wörtern la-ben, graben, heben, geben, lieben, trie-ben, loben, toben, Huben, gruben haben.
2) Mannigfaltigkeit der Vocale und Diphthongen.Diese will, daß die letzte Sylbe der männlichen unddie vorletzte Sylbe der weiblichen neben einander stehen-den, oder abwechselnd unter einander gemischten Reim-wörter nicht einerlei Vocal und Diphthong führen. Innicht mehr, als vier Zeilen übersieht man dies allen-falls ; ° allein in noch mehrern entsteht dadurch ein un-angenehmer Gleichklang. Z. B.
Furchtbares Meer der ernsten Ewigkeit,
Uralter Quell von Welten und von Zeiten,Unendlichs Grab von Welten und von Zeit,Beständigs Reich der Gegenwärtigkeit,
Die Asche der VergangenheitIst dir ein Keim von Künftigkeitcn.
Haller.
2. Mannigfaltigkeit und Abwechselung der unbe-tonten»
1) In Ansehung der Vocale ist da nun, leider!wegen des überlästigen unbetonten e, worauf bei wei-ten die meisten weiblichen Wörter ausgehen, nicht vielMannigfaltigkeit möglich. Indessen gibt's doch aucheinige, wiewohl nur wenige weibliche Ausgänge mitandern Vocalen, die man möglichst zu Hülfe nehmenmuß. Ich meine die unbetonten, oder nur halb be-tonten ung, ,'g, lieh. Z. V. Empörung, Zer-störung; gütig, edelmüthig; unvergeßlich,unermeßlich.